Das bin ich und eine Freundin von mir - auf dem Weg zur Burg Frankenstein...was man nicht sieht...lange, spitze Zähnchen...Vampire!
Das war in Korsika auf dem GR20 - Für größere Ansicht - klicken
ch lieeebe gestellte Fotos...Faxen machen ist die einzige Alternative...
Korsika - auch Teamer müssen ihren 50 Kg Rucksack schleppen!
Hey! Ich fress dich gleich - nirgendswo hat man seine Ruhe! Vor Teenagern auch nicht!
Das war in der Schweiz - auf einer Skifreizeit...
Schottland - man glaubt es kaum, da schien auch mal die Sonne! Auch ein Teamer braucht mal Ruhe..

Mein Leben war...

Das kann ich so eigentlich nicht sagen, denn ich lebe immer noch und habe keine höhere Ebene erreicht, von der es mir möglich wäre rückblickend Dinge zu beurteilen...

Ich würde mich als eher ruhigen Menschen beschreiben, das heisst aber nicht dass mir alles, was um mich herum geschieht egal ist...ich habe festgestellt, dass ich sehr genau beobachte und gerne hinter die Oberfläche schaue.

Es ist schwierig Dinge richtig einschätzen zu können, ohne das "Schubladen-Denken" anzuwenden. In diesen Momenten spielen die Gefühle eine wichtige Rolle, meist kann man sich an diese halten und liegt richtig...

Von meinen Eltern bekomme ich immer wieder die alten Storys aus meiner Kindheit erzählt. Ich war ein sehr aktives Kind und wollte mich immer viel bewegen, manches Mal zum Leidwesen meiner Eltern. Man stelle sich vor: Mein Bruder wollte nie laufen und hat sich auch nicht besonders für seine Umwelt interessiert, ich hingegen wollte immer laufen (auch wenn ich todmüde war) und meine Augen sind ständig umhergewandert.
Ich glaube daher kommt mein Faible für die Natur - ich kann immer noch über ganz normale, alltägliche Dinge staunen und ich finde es wichtig, dass man dies nie verliert.
Aus diesem Grund mache ich auch unheimlich gerne Fotos von Landschaften und der Natur...

Wie es sich gehört - ich war auch bei den Pfadfindern - bis meine Ausbildung dazwischen kam!
Die "Keksorgien" werde ich nie vergessen...und den Brückenbau im Winter, bei dem einer der Leiter in den Fluss gekracht ist...tja Michael die Brücke war doch nicht soo gut gebaut, wie sie aussah! Von wegen sie hält allem Stand!! (Sie mochte dich nicht! *g*)
Was noch? Ach ja - die verkochten Nudeln, die wir essen mussten, weil nix anderes da war! grrr...
Und noch zu erwähnen wäre euer superdolles Spielchen namens Orientierungstraining! Das sah dann so aus: Man wurde irgendwo im Wald ausgesetzt und musste wieder zurück finden (Nachts natürlich, ohne Taschenlampe!)...woher sollte ich wissen, dass diser Wald zur Hälfte aus Tümpeln und Beerensträuchern bestand?? Wie ich danach aussah kann man sich vorstellen....ohne Worte!

Weil mir das bei den Pfadfindern nicht gereicht hat, habe ich dann eine Ausbildung zum Jugendgruppenleiter und Freizeitteamer in Frankfurt mitgemacht und habe dort Freizeiten geleitet...und auch wo anders!
Diese tolle Freizeit in Frankreich - nicht mehr zu überbieten, oder die in England...gaaanz toll!
Ich wollte mal Lehrerin werden...jetzt nimmer!
Nette Mitteamer, die keine Verantwortung übernehmen wollen, sich zukiffen (obwohl verboten) und "Alohol" an die Jugendlichen ausgeben - klasse! Ich mag euch wirklich! Oder die netten Teilnehmer, denen die "Kohle" ausgeht! Solche, die die Rinde von Bäumen benutzen um sich einen Joint zu drehen und mir dann verschweigen, warum sie heftige Krämpfe haben, oder diejenigen die in Korsika auf dem Wanderweg (also ziemlich weit oben und ziemlich weit weg vom Meer) in einer regnerischen Nacht beschliessen zu türmen, weil sie doch ans Meer wollen und uns freundlicherweise ihr Zelt noch überlassen....dolle Sach!
Das einzig positive war da wohl Schottland (will wieder hin)! Blöd nur wenn man "ausgesaugt" nach Hause kommt, weil man nicht auf den netten Verkäufer im Outdoor-Geschäft gehört hat! "Sie brauchen ein Netz, das können Sie mir glauben!" - "Wozu brauche ich ein Netz? Brauch keins, bin ja keine Memme!"
Und ich hätte es gebraucht...schnüff!
Wie die Vampire sind sie über mich hergefallen und haben mein Blut geklaut! Ich sah aus, als wäre ich todkrank! Tja...wer nicht hören will...
Ich habe mich wieder nach den Pfadfindern gesehnt!
Erst mal habe ich genug, mal sehen...vielleicht im Alpenverein!

Frech soll ich auch gewesen sein *g*!
Naja, das Foto ist der beste Beweis dafür...nach dem Motto: "Was schaust du mich so an? Ich wars nicht!"
In der Grundschule wurden meine Eltern desöfteren zur Lehrerin gebeten - ich hatte mich mal wieder mit jemandem gebrügelt und damals war das bei einem Mädchen etwas ganz schlimmes!
Meine Verwandten wollten mich zum netten, kleinen, süßen Mädel formen und haben dann immer den Schock ihres Lebens bekommen!
*harhar!"
Ich wollte nicht mit Barby und Ken spielen, wollte auch keine tollen Lackschuhe oder ein ebensolches Kleidchen tragen...böse, böse!
Stattdessen habe ich Leistungssport betrieben (Leichtathlethik und später dann Schwimmen), habe ein Instrument gelernt (Klavier) und "schreckliche" Musik gehört (Metal)!
Vom Metal bin ich dann irgendwann zur "Gothic-Mucke" gewechselt...
Damals wollte ich unbedingt soo schwarz sein, heute kann ich darüber nur noch lächeln! So eine Anfangsphase macht wohl jeder mal mit!
Klavier spiele ich heute nicht mehr, dafür Gitarre und meine Stimme wird auch trainiert, das ist auch eher meine Richtung - glaube ich!

Damals habe ich öfter vor mich hin gebrummelt, weil ich wieder zum Klavier-unterricht musste...schlimmer war noch das Üben - es gab Tage da habe ich vor Wut geheult, weil ich nix richtig hinbekam.
Ich bin eine Perfektionistin und als solche hat man es manchmal schwer! Das Ende vom Lied war, dass ich ganz schön weit kam, aber ich musste aufhören, weil ich keine Zeit mehr hatte. Was ich ganz witzig fand und was mir auch peinlich war: Mein Klavierlehrer wollte immer, dass ich die Stücke mitsinge und er hat fast geheult und war nicht mehr bei der Sache (ich habe mich natürlich verspielt und er hat nix mitbekommen)...so was! Außerdem habe ich den Verdacht, dass er mich mit diesem Schlagzeuger verkuppeln wollte...jaja!
Wie gesagt, heute übe ich an der "Klampfe", besuche sogenannte "Stimmbildungskurse" (Schon mal gehört? Ist nix für Leutchen, denen nix besseres einfällt - harte Arbeit!)und singe in einem Chor.


Gerade in der Pubertät war ich ein anstrengendes "Mädel".
Ich kann mich noch erinnern wie oft die Nachbarn vor der Tür standen und darum baten, dass doch diese Musik leiser gemacht werden sollte.
Außerdem hatte ich fast jeden Tag eine Auseinandersetzung mit meinen Eltern, weil ich nicht mehr so sein wollte, wie man es von mir erwartete. Man kann sagen: Ich begann, meinen Kopf einzuschalten und über gewisse Dinge nachzudenken, die "normal" waren.
Diese Eigenschaft habe ich bis heute behalten und ich bin froh darum!
Was ich schmerzlich erfahren musste war, dass man "aneckt" durch das "anders sein"...damals hat es mich gestört, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es wird immer unwichtiger.
Was habe ich davon, wenn ich alles so hinnehme wie es ist? Bin ich dann wirklich frei und selbständig?
Es ist anstrengend, kritisch zu sein, oder zu bleiben, aber es lohnt sich!


"Stillstand ist der Tod" - nach diesem Motto lebe ich...
Man hat nur ein Leben und das sollte man ausnutzen! Wenn das Leben zu Ende geht und man über sich selbst sagen kann: "Das war mein Leben und ich habe etwas daraus gemacht, ich habe meine Ziele erreicht!" dann ist das einiges wert. Erinnerungen sind von Dauer, materielle Dinge nicht!
Meine Seele und meine Gedanken und Gefühle kann mir niemand stehlen, denn sie gehören mir...

Letztes Jahr (2002)habe ich mein Abitur am Hessenkolleg gemacht und bin aus dem Wohnheim ausgezogen.
Ich trauere dieser Zeit kein bisschen hinterher, weil diese alles andere als "traumhaft" war.
Sie hat eher zum gesteigerten Pessimismus meinerseits den Menschen gegenüber beigetragen...sie hatte aber auch was gutes, denn ich habe meinen Seelenverwandten kennengelernt!
Nun lebe ich mit meinem schnuckligen Highlander (jaja...net übertreiben!) schon seit fast zwei Jahren zusammen....obwohl ich dachte, dass Beziehungen mit der Zeit langweilig werden!
Die Wohnung ist für meine Verhältnisse riesig und ich beginne ganz langsam die neue Stadt kennen zu lernen.
Bis zum Anfang des Studiums gebe ich hier noch 3 Mal in der Woche Nachhilfe in allen Fächern und auch sonst wird mir nie langweilig.
Nach den andauernden Regentagen freue ich mich wieder auf den Sommer und damit auch auf die Mittelalter-Märkte und Festivals, die hoffentlich genauso schön werden wie letztes Jahr!

 

 

 



und da hab ich doch einfach die Zunge herausgestreckt! Sowas...
Da war ich noch ein bisschen jünger - altes Foto = keine gute Qualität...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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